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Differenzierungsfähigkeit ist das Ausführen einer komplexen Bewegung mit hoher Präzision (differenziert). Die Bewegungsausführung ist „ökonomisch“, also maximal effektiv, in seiner Ausführung sicher und an die vorliegende Situation angepasst. Im gleichen Atemzug wird auch die kinästhetische Differenzierungsfähigkeit genannt.

Die Grundlage hierfür ist die Zusammenarbeit der Kraft-, Zeit- und Raumwahrnehmung, um je nach Situation die beste motorische Bewältigung leisten zu können. Mit Hilfe der Kopplungsfähigkeit ist es dem Spieler möglich Teilbewegungen zu synchronisieren und die Zielbewegung letztlich koordiniert auszuführen.

Die Fähigkeit des Spielers viele Einflussfaktoren zu differenzieren, das heißt alle koordinativen Fähigkeiten und ihre Informationen in die Bewegungsausführung einfließen zu lassen, bestimmt letztlich sein Leistungsvermögen.

Die kinästhetische Differenzierungsfähigkeit beim „Ballgefühl“ zum tragen.

Fazit für das Handballtraining

Die Differenzierungsfähigkeit kann z.B. mit verschieden schweren Bällen + Zielwerfen expliziert trainiert werden. Letztlich ist es aber doch „Ausprägung“ aller koordinativen Fähigkeiten auf die ein guter Handballtrainer Wert legt und in das Training einfließen lässt. Wenn Spieler ständig vor neue Aufgaben gestellt werden, müssen sie auch ständig differenzieren, also ihre Bewegungsausführung neu einstellen und den Kontext dazu neu bewerten.

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